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Der Polier ist der baupraktische Manager. Er ist in der Lage, mehrere Objekte kompetent baubezogen abzuwickeln und zu koordinieren (Projektmanagement, Bautechnik, Kundenbetreuung, Lehrlingsausbildung, Fachkompetenz etc).
Auf der fachtechnischen Ebene ist der Polier oder die Polierin der höchste Branchenabschluss im Bereich der Gebäudehülle und schliesst mit der "eidgenössischen Berufsprüfung" ab. Es muss mindestens in einer der vier Fachrichtungen Steildach, Flachdach, Fassade oder Gerüst die Stufe 3 erreicht werden. Zusätzlich muss in allen vier Fachrichtungen die Stufe 1 nachgewiesen werden können.
Wer bereits die Ausbildung als Objektleiter oder Objektleiterin abgeschlossen hat, kann die geforderten Module (siehe Modulübersicht) in rund 12 Kurswochen absolvieren. Dazu kommen noch die Aufwendungen für die Praxisumsetzung sowie den Modulabschluss (je nach Modul in Form einer mündlichen oder schriftlichen Prüfung, einer praktischen Prüfung oder einer Projektarbeit). Im weiteren wird die Polier-ausbildung mit einer Diplomarbeit abgeschlossen.
Es besteht künftig auch die Möglichkeit, den Polierabschluss mit kaufmännischer Vertiefungsrichtung zu absolvieren.
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